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Glossar · Tiefbau verständlich

Kernbohrung

Kurz eingeordnet

Der Begriff stammt aus dem Arbeitsalltag im Erd-, Glasfaser- oder Leitungsbau. Die Erklärung verbindet die fachliche Bedeutung mit typischen Anwendungen auf der Baustelle.

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Was unterscheidet eine Kernbohrung von einer normalen Bohrung?

Beim Kernbohren trägt ein ringförmiges Bohrwerkzeug nur den Rand der Öffnung ab. Im Inneren bleibt ein Bohrkern zurück. Dadurch entstehen auch bei größeren Durchmessern präzise Öffnungen mit glatten Wandungen. Das ist besonders hilfreich, wenn eine Dichtung formschlüssig in die Bohrung eingesetzt werden soll.

Vorbereitung am Gebäude

Vor der Bohrung werden Position, Durchmesser und Bohrwinkel festgelegt. Leitungen in der Wand, statisch relevante Bereiche und die vorhandene Abdichtung müssen berücksichtigt werden. Bei Außenwänden wird häufig mit leichtem Gefälle nach außen gearbeitet, sofern das gewählte Durchführungssystem dies vorsieht. Wasser und Bohrschlamm werden kontrolliert aufgefangen.

Teil eines vollständigen Anschlusses

Die Kernbohrung allein dichtet das Gebäude nicht ab. Nach dem Bohren wird eine geeignete Hauseinführung oder Ringraumdichtung montiert und mit der Bauwerksabdichtung abgestimmt. Erst die Kombination aus sauberer Öffnung, passendem Dichtsystem und korrekt geführter Leitung ergibt einen dauerhaften Gebäudeeintritt.

Praxis statt Theorie

Das passende Verfahren für Ihr Projekt.

Begriffe helfen bei der Einordnung. Welche Technik vor Ort sinnvoll ist, hängt von Strecke, Untergrund, Oberfläche und Projektumfang ab.

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